Von großen Träumen und kleinen Wundern (Luisa Falk) - Personal Training in Köln

Zeit für NeuesIm Jahr 2015 begann ich eine Geschichte zu schreiben (Und was ihr im Folgenden zu lesen bekommt, ist erst ihr Anfang!). Eine wahre Geschichte über den lebenslangen Wunsch, etwas verändern zu können. Etwas, das über ca. 28 Jahre hinweg, offiziell nicht zu ändern war. Eine Geschichte, über den plötzlichen Funken der Hoffnung, dass dieser Wunsch möglicherweise doch zum Greifen nah sei.

Eine Geschichte über Träume, die auf dem Weg sind, Wirklichkeit zu werden.

Mit einer bis dahin (trotz unzähliger Orthopäden-Besuche) nicht diagnostizierten Fehlstellung beider Oberschenkel, begann ich damals das Personal Training bei Stephan.
Bis dato war ich immer und überall durch meine „besondere Art zu gehen“ aufgefallen. Achtundzwanzig Jahre meines Lebens. Eine lange Zeit, in der man irgendwann beginnt, sich damit abzufinden, dass alles eben so ist, wie es ist. Eine Zeit, in der man sich an die Kommentare und Bemerkungen anderer Menschen gewöhnt. Man gewöhnt sich daran, doch oft ärgert man sich insgeheim darüber und immer wieder kommt der Wunsch auf, es wäre anders.

Einmal so laufen, wie die anderen. Einmal nicht auffallen, wenn man einen Raum betritt.

Einmal…

Auch Stephan bemerkte das Gangbild, als wir uns kennenlernten und das war wohl der erste Schritt zu dem, was ich heute, in meinen Augen als mein „kleines (schon fast verwirklichtes)  Wunder“ bezeichne.

Zunächst versuchten wir, durch gezielten Muskelaufbau, das Gangbild zu verbessern. Was offensichtlich erfolgreich war, da ich bereits nach zwei Monaten eines kontinuierlichen, ganzheitlichen Trainings von Außenstehenden angesprochen wurde, es habe sich etwas an meinem Gangbild auffallend positiv verändert.

Wir trainierten weiter und die erfreulichen Rückmeldungen hatten mich ziemlich motiviert, das muss ich sagen. Allerdings stießen wir bald an Grenzen. Grenzen der Anatomie:

Bei einigen Übungen fiel immer wieder ein Ungleichgewicht zwischen beiden Körperseiten auf. Bei anderen war es der eine oder andere Oberschenkel, der jedes Mal nach innen knickte und das erfolgreiche Ausführen bestimmter Übungen verunmöglichte.

An einem gezielten Muskelaufbau, so meinte Stephan damals, könnten wir arbeiten, doch gegen anatomische Gegebenheiten sei man machtlos.

An dieser Stelle, das sage ich euch, hätte ich durchaus verzweifeln können, doch stattdessen keimte in mir ein neuer Gedanke auf. Der Gedanke nämlich, dass uns da eine anatomische Besonderheit aufgefallen war, die vorher noch nie in meinem Leben, offen, thematisiert worden war. Oder sagen wir es anders: Ich wusste einfach gar nichts davon!

Nun brauchte es damals nur noch zwei bis drei negative Kommentare aus meinem Umfeld zum Thema „Sag‘ mal, warum sind denn deine Beine so krumm?!“ bis ich mich entschied, weitere Male zu Ärzten zu gehen.

Und siehe da... plötzlich traf ich – wieder nach mehreren Fehlschlägen – auf einen Orthopäden und eine Orthopädin einer Klinik in Nürnberg, die mir beide rückmeldeten, dass ich tatsächlich eine zu weite Innendrehung der Oberschenkel hätte, die man allerdings beheben könne. In der Folge, so waren sie sich einig, würde ich „normal“ gehen können. Sie empfahlen mir, eine Zweitmeinung in einer auf Hüften und Oberschenkel spezialisierten Klinik in Dortmund einzuholen.

Und nur wenige Monate später – nach Erhalt der zweiten Meinung und vielem Hin- und Her-Überlegen, was Stephan super unterstützte, indem ich während des Trainings auch Zeitfenster eingeräumt bekam, in denen ich  gemeinsam mit ihm „Für“ und „Wider“ abwägen konnte, und auf meine abschließende Entscheidung für oder gegen eine OP kam – vollbrachte das Ärzteteam des Klinikum Dortmund den ersten zentralen Teil meines persönlichen „kleinen (schon fast verwirklichten) Wunders“, und korrigierte die Stellung meines rechten Oberschenkels.

Nach mittlerweile fast 30 Jahren meines Lebens.

Ich kann an dieser Stelle nur sagen:

„Danke!“ Klinikum Hallerwiese Nürnberg, „Danke!“ Städtisches Klinikum Dortmund, „Danke!“ Arthur (siehe unten), „Danke!“ an alle, die immer mal wieder etwas Negatives sagten und mich damit nochmal zu Ärzten trieben und „Danke“, Stephan!

Mittlerweile ist, seit der Operation, gut ein halbes Jahr vergangen.

Zunächst durchlief ich die sechswöchige Entlastungsphase – mit Krücken und allem, was dazu gehört. Daraufhin lernte ich zunächst wieder das Laufen und ging meine ersten Schritte. Dabei, und bei den ersten Versuchen, meine nun abgebaute Muskulatur wieder ins Leben zurück zu holen, unterstützte mich Arthur König, physiotherapeutisch, in Schwabach. Nachdem ich die Krücken dann endlich in die Ecke stellen konnte, kehrte ich zurück nach Köln.

Hier gehe ich nun seit Ende September fast täglich 1,5 – 2 Stunden zum Sport, um die Muskulatur weiterhin zu regenerieren und aufzubauen. Wöchentlich unterstütze ich diesen Prozess durch Personal Training bei Stephan sowie durch verschiedene Kurse, die im Fitness-Studio angeboten werden.

Ich kann sagen – ich bin meinem „kleinen (schon fast verwirklichten) Wunder“ mittlerweile tatsächlich bereits sehr viel näher gekommen: Aus dem sozialen Umfeld  erhalte ich einige positive Rückmeldungen zu meinem „derzeitigen Gangbild“, die ich so nie erwartet hätte. Der tägliche Sport ist ein super Ausgleich zu Berufsleben sowie Alltag und vor allem: Nun habe ich auch noch etwas geschafft, was ich tatsächlich niemals gedacht hätte:

Seit September habe ich bereits 9 Kilo abgenommen, wodurch ich wieder die Figur habe, die ich vor ungefähr 10 Jahren mal hatte. Der Traum einer jeden Frau, wenn man die alten Kleidungsstücke, die man ganz hinten im Kleiderschrank aufhob, weil man dachte „Hey, irgendwann passe ich da mal wieder rein!“, plötzlich tatsächlich wieder tragen kann.

Abschließend kann ich nur sagen:

„Sei realistisch und plane ein Wunder!“

Ich weiß nicht, von wem dieses Zitat stammt, aber ich danke dieser Person dafür, dass sie es in die Welt brachte, da es hier thematisch so gut passt.

Mit Stephan, seinem Personal Training, dem ganzen Sport außen herum sowie Arthur und den tollen Ärzten und Ärztinnen, auf die ich gestoßen bin, konnte ich mein Wunder tatsächlich planen und beginnen umzusetzen.

Insgesamt wird es noch einige Zeit dauern, sehr viel Training und auch noch die ein oder andere OP bedeuten. Aber ich bin auf einem guten Weg und ich werde nicht aufgeben, bevor die Umsetzung nicht komplett abgeschlossen ist.

Ich weiß, dass ich für mein Vorhaben die beste sportliche, physiotherapeutische und medizinische Unterstützung habe.

 

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